Psychopathen sind die Besseren – im Bett

Eine Provokation 

Psychopathen sind die Besseren im Bett!

Ist echt so.

Habt ihr schon mal mit einem Psychopathen geschlafen?

Oder mit einer Unterkategorie davon, wie zum Beispiel einem narzisstisch persönlichkeitsgestörten Menschen? (Lege mich nicht auf klinische und fachliche Genauigkeit fest, ich bin kein Arzt, es geht um das Phänomen). Also, ihr habt noch nicht mit denen zu tun gehabt, euer Glück!

Wenn ja, dann erkennst du das, was ich im Folgenden schreibe vielleicht, liebe Frau?

 Diese Menschen haben etwas, was anderen Männern in unseren Breitengraden oft fehlt, und deshalb sind sie so anziehend, was sehr viel über uns Frauen aussagt!

Aber erst mal von vorne.

„Psychopathen“ und „Narzissten“ sind die Oberkategorie (die ich hier wähle, um es zu vereinfachen) für Menschen, denen komplett das Einfühlungsvermögen und die Empathie für die Bedürfnisse und Gefühle anderer fehlt. Was auf den ersten Blick das Problem ist (denn es ist wirklich eins, sie haben kein Schuldbewusstsein und keine Fähigkeit zur Reue, das heißt sie können keine Fehler einsehen), ist auf den zweiten Blick,  ihr (scheinbarer!!!) geheimer Vorteil im Punkto sexueller Anziehung und Sex.

Weiterhin ziehen sie ihren Selbstwert zu 100 Prozent aus der Bewunderung anderer (meist schöner und sensibler Frauen) oder eben aus deren Abwertung eben jener, und dafür braucht es was.

Dazu ist nämlich ein gewisser Aufwand nötig, um den anderen auch in dieser Position der Bewunderung zu bekommen oder dort zu halten. Was toxisch klingt und praktisch auch sehr gefährlich ist, hat eben Effekte, die einen dazu verführen als Frau die ihre eigenen Themen hat, darauf hereinzufallen bzw. sich von dieser Art eines narzisstischen Menschen angezogen zu fühlen.

Und um diese Effekte der Verführung geht es hier.

Ich will hier solche Menschen nicht verurteilen, weil die ja nichts dafürkönnen, die waren auch mal Opfer und so weiter und sofort. Sondern nur ein bisschen das Muster erklären, worauf viele viele Frauen hereinfallen und zwar auf eine originelle unkonventionelleWeise. Denn ich will gar nicht meckern, sondern mal das Augenmerk auf die positiven Nebeneffekte von dieser Persönlichkeitsstruktur herausstellen.  Vor allem möchte ich herausstellen, was es für uns Frauen bedeutet, wenn wir auf so jemanden hereinfallen. Es sagt nämlich viel über unser Funktionieren und über unsere Wünsche und Bedürfnisse als Frauen aus.

Deshalb, aufgepasst! Was jetzt kommt, ist so gar nicht Mainstream, aber leider die Wahrheit.

Warum ist ein Mann vom typ „Narzisst“ so ein toller Liebhaber, bzw. warum SIEHT DAS SO AUS?

Täuschung I – Stärke:

 Ein narzisstischer Mensch blendet ohne Ende, träumt im großen Stil von uneingeschränkter Zustimmung, Jubel und nie endendem Lob. Er nimmt das quasi vorweg, dass der Geilste ist und das kommt an bei den Frauen. Die glauben das. Ist sogar wissenschaftlich mal erhoben worden. Frauen sprechen auf Selbstüberschätzung und Arroganz deutlich mehr an als auf Understatement. Selbstüberschätzung und Arroganz strahlt Macht aus, das ist eben, das was anzieht. So leid es mir tut, aber es wirkt attraktiv, weil es stark und souverän aussieht. WIRKT, nicht, IST! Aber es wirkt so auf uns Frauen, wenn man es nicht durchblickt.

Die Männer, die sich klein machen, sind keine Alpha-Tiere und werden instinktiv als schwach aussortiert von uns. Es ist leider evolutionspsychologisch auch total sinnvoll. Wenn du jetzt „Ja aber!“sagen willst, überlege noch mal ganz genau was dich scharf macht. Ein Ja-Sager oder ein Macher? Siehste. Ist ok so, völlig normal so. Der Macho ist zwar scheiße und regt uns auf, aber er REGT auf und an, da entsteht Reibung und Energie, und darum geht’s letztendlich.

So zurück mal zu unserem toxischen Typen, wahlweise Narzissten. Da wo nun andere gesunde Selbstzweifel und Fähigkeiten der Selbstreflexion besitzen, die Außenwelt und die Innenwelt abzugleichen, haben Narzissten eine absolut bombensichere Selbstüberschätzung. Die ist der Hammer und nicht zu durchbrechen. Das ist super praktisch, denn das macht sie also unheimlich attraktiv für uns Frauen. Männer stehen oft daneben und verdrehen die Augen über solche Typen. Aber sie strahlen in unseren weiblichen Augen eine totale Selbstsicherheit und Souveränität aus. Und das wirkt. Es wirkt sicher. Es wirkt stark.

Denn das das einfach stumpfe Rücksichtslosigkeit ist, aufgrund einem ureigenen gespeicherten Mangel an Selbstwert, ja da kommt man ja nicht drauf als suchende, im Kern willige Frau, auf der Suche nach maskuliner Stärke.  Und so verpassen wir es schnell abzugleichen, ob denn da unser Ritter in schimmernder Rüstung nicht nur stark, sondern auch in den wichtigen Momenten sensibel und empfindsam für uns Frauen ist. Ob er auch ein offenes Herz hat.

Oft verwechseln wir rücksichtsloses Verhalten uns gegenüber sogar als Stärke, was es aber nicht ist, sondern einfach nur rücksichtslos. Aber unser Bedürfnis nach Stimulanz und Kick sind größer, deshalb fallen wir dann rein drauf, bzw. nehmen das Verhalten billigend in Kauf.

Zack!

Reingefallen! Schwupp, hat Frau Herzchen in den Augen. Höschen nass. Ist einfach so.

Das Rücksichtslose hat noch einen extrem großen Effekt im Bett:

Narzissten neigen stark zu grenzüberschreitendem Verhalten. Sie nehmen sich was sie wollen, vorzugsweise dann die Frau. Narzissten können die Frau. Das muss man neidlos anerkennen. Das heißt – sorry für den Ausdruck, der passt aber leider – dass sie gut ficken können (mehr aber auch nicht).

Sie trauen sich, die sind mutig, sie scheuen nicht vor der sexuellen Anziehungskraft der Frau zurück wie der Otto-Normal-Verbraucher in der Regel. Der zaudert und zögert, ergeht sich oft in Selbstzweifeln und allerlei, er will ja nichts falsch machen, ist vorsichtig und verhalten. Und vor allem lässt der heutige Mann sich von der Frau sehr gerne gängeln und dominieren. Was ja auch kein Wunder ist, denn wir leben in einer männerfeindlichen Zeit und die Männer die eben die Guten sind, entschuldigen sich innerlich schon vorauseilend tausendmal bei der Menschheit und speziell den Frauen dafür, dass sie Mann sind. Und das treibt sie in die devote Haltung den Frauen gegenüber. Fatal! Einfach fatal!

So aber nicht der Narzisst. Der ist nicht devot. Nie im Leben ist der das. Der macht seine Show, vor allem im Bett, holt sich Lob und Bestätigung ab und tarnt das sehr schlau. Da kommt man ja nicht drauf!

Er nimmt sich was er möchte und das macht er gut. Dass muss der Mann nämlich generell können, er muss sich ja abgrenzen von den eigenen bremsenden, zweifelnden Gefühlen des Minderwerts, der Möglichkeit zu scheitern, das muss er übergehen. Und das schaut beim Narzissten dann aus wie?

Richtig, wieder wie Stärke.

Dass da stumpfe Rücksichtslosigkeit vorherrscht und das das einfach total unsozial ist, weil der das nicht reguliert bekommt, bemerkt frau erstmal nicht. Soll sie ja auch nicht. Und die die drauf reinfallen, wollen es auch erstmal nicht bemerken…das hat Gründe die ganz allein bei der Frau liegen.

Täuschung II – Faszination und Bewunderung:  

Der Narzisst kommt meist interessant und anders daher. Bisschen locker, bisschen nicht, so dass er nicht einzuschätzen ist, fängt er die Frau mit der Suche auf Faszination und Bewunderung ein. Frauen bewundern gern, also die, die feminin sind und keine Kampfemanzen oder Kumpeltypen.

Der Narzisst gibt sich vielseitig, spontan und kreativ, oft äußerst eloquent, punktet mit Wissen und interessanten Themen. Bleibt aber stets vage, und undurchsichtig und ambivalent, was das Interesse der Frau steigern soll und es auch tut. Er wirkt als wäre sein Leben ein einziges Abenteuer und das weckt Faszination und Fantasien bei der Frau.

Das wollen Frauen, dafür leben sie. Dafür brennen sie. Energie die kickt.Davon sind sie hingerissen.

„Yes!“ machen wir und legen uns schon in Gedanken schnurrend wie ein Kätzchen hin. Bereit für die Achterbahnfahrt, denn das ist was hier gerade angepriesen und versprochen wird. Ein geiler Ritt, eine tolle Fahrt, da gehts ab mit dem Kerl und da hinein wollen wir, in den Rausch des Begehrens, in die wilde Fahrt und uns mitnehmen lassen hinein ins Abenteuer voller Leidenschaft und heißen Nächten!

Sexuell ist die Frau voll da, wenn sie fasziniert wird.

Wenn sie von der Energie und der Begeisterung des Mannes mitgenommen werden kann. Die will sich nicht langweilen und sucht den Kick im Aufregenden. Und aufregend ist es, wenn man jemanden nicht einschätzen kann. Dass diese Faszination in dem Fall reines Wunschdenken der Frau ist, eine reine Projektion ist, die sich ja um Gottes Willen nicht langweilen will, bemerkt man an der Stelle nicht.

Versteht mich nicht falsch! Es ist nichts Schlechtes daran, das man das als Frau möchte. Und soll ich mal was sagen? Man entkommt dem Bedürfnis nach Kick und Thrill im Bett auch nicht, denn so sind wir einfach gebaut. Die weibliche Energie will immer mitgenommen werden, will einsteigen und mitmachen. Das ist einfach so. Das ist auch gut so. Nur tappt man damit gern mal in die Falle und vertraut den Falschen, wenn man nicht bei sich ist.

Zurück zu unserem Liebsten, der scheinbare Sex-Gott und Traummann. Unser Held und Angebeteter maskiert sich gern, er bleibt stets vage. Achte mal drauf. Unzusammenhängende Fragmente werden erzählt, nichts ergibt irgendwie einen großen Sinn, teilweise widersprechen sich die Dinge auch auf seltsame Art und Weise. Und komischerweise hat er oft Interessen, die du auch teilst auch wenn er das nicht so offen sagt. Er erzeugt ein Geheimnis um sich herum und zwar durch das Weglassen, Andeuten, vage bleiben. Er versteht es die Frau in der Schwebe, in der Spannung zu halten. Und das turnt jede Frau dermaßen an, weil ihr Ur-Instinkt Distanz überwinden will. Immer. Das zieht sie in die Polarität, dann kann sie sich weiblich fühlen und sich selbst als Frau spüren im Abgleich.

Der einzige Grund warum der Narzisst aber so vage bleibt in allem, ist weil er selbst sehr unsicher ist im Kern und das zu verschleiern sucht. Darum geht’s beim Narzissmus, um Aufwertung und die Verschleierung dessen. Und zweitens ist er im Suchmodus bei der Frau. Er schaut worauf sie, wie reagiert emotional, damit er weiß wie er sie emotional packen, einfangen oder bei ihr andocken oder auch einfach gesagt manipulieren kann. Er wird ihr nämlich, um sie rumzukriegen erst einmal das spiegeln was sie sehen möchte, was sie braucht, wonach sie begehrt. Er hat eine Wahnsinns Fähigkeit sein Gegenüber emotional auszulesen und kann das dann spiegeln ohne das diese Gefühle in ihm selbst sind, ohne das er sie fühlt oder spürt. Das kann er nicht.  Er erfasst sie kognitiv, als Konzept.

Ein waschechter Narzisst fühlt nicht. Das ist ja sein Grundproblem.

Der braucht die ständige Befeuerung mit Gefühlen vom Gegenüber, damit er überhaupt fühlt. Daher ist es ihm auch egal letztendlich, ob diese Gefühle gut oder schlecht sind. Er will Macht durch Gefühl. Gefühle auslösen bedeutet Macht zu haben, hier über die Frau. Dadurch spürt er sich selbst, bestätigt sich selbst in seiner Selbstwirksamkeit. Und wie sie Macht die bekommen können, filtern Narzissten raus wie kein Zweiter.  Die Taktik mit der Faszination hat zwei Seiten, so wie alles bei narzisstischen Menschen nur Entweder Oder ist.

Es ist allesManipulation.

Die schöne helle, angenehme Seite ist, dass er sich in tollem Licht darstellt und allerhand tolle Dinge erzählt und dir zugetan ist. Er verwöhnt dich und umgarnt dich, er ist so charmant, so spontan und zu frei. Er will dich scheinbar wirklich. Wir sind so hin und weg!

Die andere Seite bedeutet, dass wenn du nicht mehr fasziniert bist von ihm, die Manipulation in die andere Richtung beginnt. Von der negativen Seite aus.

Über:

Provokation, Verdrehung der Tatsachen, Einreden falscher Tatsachen, Streiten ohne Grund, Diskutieren in Endlosschleife, Zutexterei mit Hohlphrasen, massive Wut, Gewalt und Abwertung gerade und erst Recht bei Kritik und letztendlich, wenn alles nicht mehr funktioniert,  will er dir psychiatrische Diagnosen attestieren, wenn du nicht mehr bereit bist ihm das zu geben was er will und braucht. Bist du nicht mehr bereit ihm Bewunderung, Zustimmung und Anerkennung zu geben, dadurch das du dich einfach abgrenzt, stehst du im Minenfeld. Und ohne Eskalation kommst du da auch nicht raus. Nimmst du ihm das Wichtigste um das es ihm geht bist du gearscht und zwar komplett. Da zieht er dir SOFORT den Boden unter den Füßen weg, dass es rappelt. Wenn du die Unverschämtheit besitzt dich abzugrenzen, also eine eigenständige Person mit eigener Meinung und Bedürfnissen zu sein ist Feierabend, denn dann entziehst du ihm das für ihn notwendige Lebenselixier:

Bewunderung und Macht.

So beginnt er dich zu pathologischeren dafür, dass du ihm nicht das gibst was er braucht von dir, er klagt dich an und wertet dich massiv ab. Da beginnt der Punkt, der dich aushöhlt und leer zurücklässt. Der dich so fertig macht, dass du zum Schluss nicht weißt warum du so sehr gesunken bist in deiner Selbstachtung. Du bist dann unter Umständen eine Bindungsgestörte oder eine Borderlinerin oder eine Depressive, eine die ihr Trauma aus früher Kindheit nicht bewerkstelligt bekommt, eine die scheinbar richtig gestört ist, obwohl sie im Leben eigentlich ganz gut klarkommt. Er redet dir unermüdlich eine Störung ein, denn du! Du musst falsch sein, abgrundtief falsch. Und das ist irgendwie komisch, denn bis auf dieses klitzekleine Detail, dass du dir als Kick diesen lästigen Narzissten da aufgehalst hat, ist im Prinzip alles gut.

So funktioniert das sehr gestörte und sehr sehr gefährliche Psycho-Karussell aus dem es keinen Ausweg mit dem Menschen gibt, denn die Dynamik wird sich immer NUR zwischen diesen Polen der Bewunderung und Abwertung abspielen. Du bewunderst, er genießt und dann wertet er ab. Das ist einfach so. Und irgendwann ist es völlig unberechenbar, da kommt die Abwertung schon bei der Bewunderung, das ist, um einfach die Macht zu behalten, dich innerlich auf Touren zu halten emotional. Wir Frauen fahren voll auf dieses Theater ab, weil es sehr energetisch ist. Es ist so entwürdigend aber, es macht uns geil. Der Reiz des Gefährlichen, dieses Ungewisse und das alles erzeugt Spannung. Haben wir oft noch nicht unterscheiden gelernt, um was es da eigentlich geht, denn wir sind nicht bei uns oft. Wir spüren die Unterschiede nicht.

Täuschung III – Spannung und Distanz: 

Sex ohne Spannung und Volt ist öde. Da brennt nichts, da flammt nichts auf, da gähnt man und hat refelxartig Migräne als Frau. Sex wird eben dann erst richtig heiß, wenn es eine Distanz gibt, die es zu überbrücken gilt. Das ist der springende Punkt. Je mehr emotionale oder auch örtliche Distanz, wenig Intimität und emotionale Harmonie da ist, desto heißer die Vereinigung! Für guten Sex braucht es Distanz. Distanz erzeugt Spannung. Ohne Distanz also keine Spannung. Der Narzisst ist Profi in emotionaler Distanz, der kann ja gar nicht nah, das ist ja Aspekt seiner Schwierigkeit, weshalb der Sex dann noch mal richtig gut ist. Übel ne?

Die Distanz entsteht aus dem Unvermögen des Narzissten affektiv zu schwingen.

Er kann kopieren, aber nicht aus sich selbst heraus emotional schwingen. Das wirkt distanziert, weckt bei der Frau aber den Hunger auf mehr. Sie will vom Mann begehrt werden. Sie will die Distanz überbrücken, Frauen lieben dieses Spiel, ihre weibliche Kraft strebt immer zum anderen hin und zieht dann ihrerseits zu sich. Diese weibliche Energie führt dazu, dass es eine Frau immer tief danach verlangt, den Mann nah zu haben, ganz ganz nah, nah in die Intimität hineinzuziehen. Die weibliche Kraft zieht auch den Mann in den Schoß beim Sex, wenn man mal darauf achtet ist das so.

Die Vagina der Frau zieht hinein, wenn man lange genug vorbereitet und wartet, dann saugt sie den Schwanz des Mannes hinein.

Und das ist die Dynamik im inneren der Frau im Hinblick auf das Maskuline. Immer. Da können alle die Tatsachen verdrehen wie sie wollen, die Urkraft der Frau zieht den Mann zu sich, dass will sie. Sie will die Maskuline Stärke ganz in sich aufnehmen. Weshalb Frauen, die nicht bei sich sind, auch schnell zu anhänglich und zu abhängig werden, sie kriegen ihre Essenz, ihr inneres Streben nach Vereinigung, noch nicht in Balance mit ihrer männlichen, rationalen Seite, die es durchaus ja auch gibt, ist sie auch nicht so stark ausgeprägt.

Und deshalb funktioniert das Spiel so gut, weil es nie zu schaffen ist, den Narzissten in eine Verbindlichkeit zu bekommen. Man schafft es ihn ins Bett zu ziehen, aber in die emotionale Intimität, ins Vertrauen, in die Bindung, das schafft man niemals. Die Karotte hängt einem nur immer so lecker vor der Nase. Wie gemein!

Distanz fordert wie nichts anderes die weibliche Kraft heraus diese zu überbücken. Bei Distanz läuft eine Frau heiß. Anders als die Männer, die können besser mit Distanz umgehen, viel weniger aber mit Verweigerung von Sex!

Distanz ist das Aphrodisiakum! 

Die Motivation ist also gezündet. Die Fährte ist gelegt.

Jemand der zudem grundsätzlich eher herabgesetzt ist in seiner Affektivität, also seiner emotionalen Schwingungsfähigkeit, bei dem wirkt jede potentielle emotionale Regung, Zärtlichkeit oder Zuwendung wie die letzte Cola in der Wüste, sprich, wie die absolute Offenbarung. Der Effekt ist, dass das Gefühl somit potenziert wirkt. Ein sehr schlauer psychischer Trick, ja, nicht doof. Gar nicht doof. Er ist nicht bewusst aber er wirkt einfach. Wir Frauen merken ja nicht, dass es da emotional nichts zu holen gibt. Wir sehnen uns nach der männlichen Kraft und weil wir Frauen meist nicht gelernt haben diese Kraft, den Eros in uns zu regulieren und auszugleichen mit der Kraft der Unterscheidung, Ratio und Fokussierung (eben auch die Kräfte, die uns helfen uns gesund abzugrenzen), tappen wir hier meist in die Falle.

Denn es wirkt.

Auch mit ein Grund warum Narzissten so krass von „liebevoll“ zu „eiskalt“ umschlagen können, weil das liebevolle Gefühl vorher nicht echt war. So leid es mir tut. War es nicht. Wer sich da emotional öffnet, tja, der wird sich böse böse wehtun.

Fazit:

Man kann es auch gut auf einen Punkt runter brechen: Narzissten verhalten sich nicht sozial und verschleiern maximal ihre Motive, verführen und täuschen, haben aber das was den meisten Männern heutzutage fehlt und das ist maskulines und dominantes Verhalten. Das ist das was Frauen anzieht. Deshalb funktioniert es. Ganz einfach!

Lasst es euch noch einmal durch euren Groß-Hirnrinde gehen:

Frauen mögen und lieben männliches, dominantes Verhalten!

Das macht sie scharf. So generell. Und deshalb verfangen sich Frauen mit wenig Kontakt zu ihrer rationalen logischen Seite – dem männlichen in sich selbst, was Urteilsvermögen und Abgrenzung ermöglicht, oft in solchen emotionalen Abhängigkeiten wie mit einem Narzissten.

Ja, so läuft das.

Immerhin ist der Sex geil. Zumindest am Anfang. Danach wird es ziemlich lästig, weil gefährlich!

Denn hat sich ein Narzisst erstmal auf euch eingeschossen, wird er so schnell nicht loslassen, weil ihr so ein adrettes Spielzeug zur Selbstbestätigung gewesen seid. Da werden u.U. noch Monate oder Jahrelang Mails, Post was weiß ich geschickt. Wohnt ihr in derselben Stadt, steht er mitunter dauernd unerwartet vor eurer Tür und schiebt Terror, schließt euch ein, wird handgreiflich, nur damit ihr ihm weiter sein Ego und was weiß ich nicht noch alles polieren könnt. Er droht womöglich mit Selbstmord, verleumdet euch öffentlich oder stellt unerlaubt private Bilder von euch ins Netz …

(Ach ja … ich liebe es in Erinnerungen zu schwelgen …)

Noch ein Tipp an die Männer die die Welt oft nicht verstehen, wenn sie Zuschauer und Zeuge dieses Theaters werden: 

Bezieht das nicht auf euch, die meisten Männer sind vollkommen intakt! Ich gehe generell von Ausnahmen aus und weiß, dass die meisten Männer NICHT so sind! Ich mag Männer gern und wertschätze, dass sie unser Leben bereichern! Wendet euch bei so was ab, da kann man nämlich nicht helfen, nur verzweifeln. Das Helfen ist sehr lieb gemeint, aber es geht oft nicht, wenn du eine Freundin hast die das erlebt. Sie ist auf dem Weg zu sich selbst als erwachte und er-wachsene Frau. Hierbei helfen nur andere Frauen, die die weiblichen Bedürfnisse kennen und verstehen, warum man sich als Frau überhaupt in so eine Löwengrube begeben hat.

Die Frauen aber haben was zu tun …

Die Frau muss sich auf den Weg machen und auf sich schauen, auf ihre Anteile, ihre Probleme. Der Narzisst ist leider nur der schöne-schlimme Spiegel, der durch seine Aktionen und Verletzungen die Abhängigkeit der Frau offenbart, weil sie sich nicht abwendet von ihm.

Das ist das Gute, wenn dir das als Frau passiert! Es ist eine Chance zu wachsen und deine eigenen Schatten in der Seele zu heilen. Diese Schatten hat übrigens jeder, es ist kein Zeichen eines Mangels oder Krankheit. Deshalb versuche dich nicht darin zu ergehen die Schuld bei dir oder dem anderen zu suchen. Sehe es als Chance in deine eigene Weiblichkeit reinzuwachsen und dann wirst du dich aussöhnen mit deinem Bedürfnis nach Intimität, Sicherheit Und geilem Sex. Es ist menschlich und total normal. Das darf und muss so sein!

Ich habe das alles so erlebt. Ich weiß wovon ich hier schreibe. Und es war letztendlich auch das was nötig war, um mich stark und klar zu machen im Hinblick auf meine sehr stark ausgeprägte tief emotionale Seite als Frau. Es ist wichtig in die Eigenverantwortung zu gehen und damit aufzuhören sich vor sich selbst zu schämen oder fertig zu machen dafür, sondern hinzusehen. Auf sich selbst.

Deshalb halte dich nicht mit so viel Groll und Beschimpfung und Racheplänen auf (auch wenn’s schwer fällt), sondern breche den Kontakt ab, lösche seine Nummer für alle Zeit und tue das, was Narzissten für immer in die Flucht schlägt:

wachsen, stabil, stark und autark werden als Frau! 

Alles Liebe

Deine Amanda Lears

 

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