Das Problem hat System – Symbiotische Kommunikation zwischen Mann und Frau

Und dann bekommt man es als Frau auch immer wieder angeboten sich in den Tanzbereich des Mannes einzumischen, da hinein zu laufen mit schwingender Fahne und das psychische Innenleben des Mannes zum Eigentum, zum Projekt zu erklären. Zu etwas, das verbesserungswürdig ist, etwas das noch Hilfe braucht.

Die Frauen okkupieren nur zu gern einen Mann und zwar auf allen Ebenen.

Sie kapern ihn über die Rolle der „KÜMMERIN“.

Je unsicherer die Frau in sich selbst ist, umso mehr will sie den Mann kontrollieren dahingehend, ihr Liebe und Anerkennung zu geben für ihr Da-Sein.

Und um so weniger sie weiß, wer sie als Frau ist umso mehr Zuspruch benötigt sie vom Mann.

Eine Frau geht dabei sehr gern in die Rolle der „Kümmerin“. Sie kümmert sich, um zu kontrollieren und um Anerkennung zu bekommen für sich. Je mehr sie das tut, desto weniger

kann sie die männlich Eigendynamik stehen lassen. Eine Frau die in sich unsicher ist und sich dieser Rolle übermäßig bedient, wird den Mann einschränken und für ihre Zwecke instrumentalisieren, um das Gefühl von Liebe und Zuwendung zu haben.

Das ist einfach so.

 Deshalb liebt die Frau sich um die Probleme des Mannes zu kümmern!

Wie kommt das zu standen?

Frauen sind einfach sehr gut in der Kommunikation und haben generell einen hohen Zugang zu ihren Emotionen. Es ist anders bei den Männern. Das sind nicht ihre Stärken, ist auch nicht schlimm, ihre Stärken liegen wo anders. Was passiert, wenn ein Mann sich an eine Frau wendet mit einem männlichen Problem, aus seiner Männerwelt?

Die Frau will helfen, natürlich, denn helfen kann sie gut. Die Rolle der Kümmerin verlockt und schon, springt sie rein. Sie gibt gerne, sie bewahrt gerne und sie betüddelt gerne. Sie umsorgt und liest Bedürfnisse von den Lippen ab. So zeigt sie ihre Liebe. Schnell wird aber Gluckenhaftes Verhalten daraus, wenn die Frau nicht auf die Bremse treten kann.

Der Mann richtet sich sehr oft und sehr gerne an eine Frau, insbesondere wenn er emotionale Zuwendung sucht, Bestätigung oder auch, wenn er selbst gar nicht weiß wer er ist als Mann. Das haben die meisten Männer so bei ihren Mamas gelernt. Vati war früher kaum da, Mama über präsent, da weiß man dass es die Frau ist, die helfen kann und will!

Frauen haben Frauen-Lösungen!

Er bittet also um Hilfe und diese bekommt er natürlich. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Die Frau hat nur ihre eigene Frauen-Lösung parat!

Die Frau schildert ihre Frauensicht und dabei bleibt es in nahen Beziehungen nicht. Sie greift zudem auch noch weiter automatisch in das psychische Terrain des Mannes ein, besetzt sein Problem mit ihrer Sicht und beginnt einen Hoheitsanspruch auf die Lösung zu beanspruchen. Diese diktiert sie ihm dann irgendwann vor, denn der Mann ist da nicht so schnell, bzw. ganz anders unterwegs. Der kommt auch nicht so schnell mit.

Und so diktieren und predigen sie vor, wie das denn zu gehen hat beim Umgang mit der Ex, mit den Kindern oder dem Chef oder der Beziehung. Aus einer ehemals guten Intention, dem Helfen ist ein Übergriff geworden.

Sie erklären ihm wie er sich zu verhalten hat, was er zu tun hat, was er zu lassen hat, wie er zu reden hat, was er denken soll usw.

Der Mann ist da ganz Mann und ist sehr froh, dass da jemand weiß was los ist und hört sich das alles an. Die Frau weiß da besser Bescheid, so wusste es schon die Mutter besser und nun wird es auch die Partnerin besser wissen. So denkt er.

Der Mann gibt die Verantwortung über sich ab – mit fatalen Folgen!

Das alles kann nur passieren, weil der Mann die Führung über sich selbst abgibt. Er lehnt sich zurück und lässt die Frau machen. Warum gibt der Mann die Führung ab? Weil er sich vom weiblichen in die Irre führen lässt und das geht nur, wenn man nicht gelernt hat bei sich selbst zu bleiben.

Die Frau bekommt dann auch automatisch keine Grenzen, ist logisch oder? Die Frau will Liebe und Anerkennung und hantiert mit den Problemen des Mannes und setzt ihm alles – also ihre Frauensicht vor.

Spätestens dann, wenn der Mann aber seinen Zweispalt bemerkt, nämlich dass die Sicht der Frau niemals seine sein kann, dass er ein ganz anderes Bedürfnis hat als Mann, und auch ganz andere Impulse, muss er widersprechen. Er widerspricht, obwohl er sich doch zuvor suchend an die Frau gewandt hat.

Die ist in die Falle getappt, die Kümmer-Falle, in der Meinung ihren Partner näher zu sich zu holen, näher an sich zu binden, denn sie kann so gut SEINE Probleme lösen. Denkt sie, so hat sie gelernt schon von ihrer Mutter.  Die hat ja damals auch den Vater bevormundet und gegängelt, wird schon richtig sein!

Beide sind an dem Dilemma gleichermaßen schuld! Sie, weil sie nicht die Finger von den Problemen des Mannes lassen kann, und er, weil er lieber die Frau fragt anstatt sich selbst bzw. was viel besser wäre, andere Männer um Rat zu fragen.

Das Problem hat System!

Er fragt: Was soll ich tun?

Und sie: Ich muss dir auch alles vorkauen!“

Symbiotische Mutter-Kind-Kommunikation

So mutiert die Kommunikation still und subtil zu einem Abgleich der Mutter-Junge-Kommunikation aus der Kindheit. Fürsorge und Sicherheit werden darin betont.

Nicht das wir uns falsch verstehen!

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man als Mann seine Partnerin um Rat fragt. Es ist ja normal sich Hilfestellung zu geben gegenseitig. Das Problem beginnt, wenn die Kommunikation einen symbiotischen Kommunikationsstil annimmt.

Wenn die Frau mehr redet als der Mann. Wenn sie ihn belehrt und predigt, wenn sie Zuschreibungen macht und ihre Bewertung als Maß aller Dinge hinstellt. Das alles macht den Mann klein. Wenn sie keinen Raum lässt, dann verhält sie sich in der Kommunikation wie im Kampf. Und sie kämpft auch. Sie kämpft verzweifelt um Gesehen zu werden. Sie möchte die Anerkennung des Mannes für ihre Kompetenzen, sie will geschätzt werden, dabei ist das der völlig falsche Platz und der völlig falsche Anlass dafür. Denn der Mann verhält sich nicht wie ein Mann, er verhält sich meist wie ein hilfloser Junge. Und sie wie seine Mutter!

Und da haben wir den Salat!

Die Eskalation der Symbiose: Der Seitensprung

Irgendwann geht der Mann fremd, um sich endlich ein eigenes Terrain zu schaffen, um sich abzugrenzen, um sich selbst wieder zu spüren, weg von seiner gluckenhaften Partnerin.

Obwohl seine Frau ihm doch immer vorgebetet hat, wie das zu laufen hat in der Beziehung mit der Treue und anderen Frauen und so weiter. Ja. Sie hat ihm alles vorgebetet, anstatt dass er aktiv Initiator und Akteur sein muss. Er nickte also alles schulterzuckend ab. Alle Regeln, alle Kompromisse, denn die Frau ist wortgewandt, die ist schnell, die erzählt und erzählt und dem Mann brummt der Kopf. Sie hat alles an sich gerissen und er ließ sich alles aus der Hand nehmen.

Und dann ist sie schuld, nein er, denn er ist ja fremd gegangen, oder?

Nein, doch! Oh!

Man merkt, das ist eine Gemeinschaftsarbeit und die endet immer absolut immer im Streit.

 Es trennt sich in den Bereich des anderen einzumischen über die Maße. Es trennt zu glauben man wisse es aber besser als der Mann. Es trennt ihm vorzuschreiben, wie er seine Probleme regeln soll. Es trennt, wenn er sich rauszieht und zuschaut, wie die Frau sich einen abastet an der Beziehung. Es trennt, wenn er einfach passiv bleibt und sich nicht mit seinen Belangen und Bedürfnissen auseinandersetzt. Es trennt, wenn er einfach machen lässt, anstatt sich selbst um seine Sachen zu kümmern.

Lösung 1: Raus aus der Opferhaltung!

 Übernimm radikal die Eigenverantwortung für dich und deine Bedürfnisse oder Gefühle! Es geht darum, dass jeder UNABHÄNGIG VOM ANDEREN beginnt bei sich selbst zu gucken und SEINEN Anteil am Problem wahrzunehmen. Das tut weh, das kränkt das eigene Ego, das eigene Ideal-Selbst-Bild wird angekratzt und ist unschön! Deshalb macht es auch keiner. Es ist aber wichtig, denn von dir und deiner Freiheit in reife wache Liebes-Beziehungen trennt dich meist das Unvermögen und der Unwille, eigene Schatten anzuschauen! Es geht also nicht darum mit nacktem Finger auf angezogene Partner zu zeigen und zu sagen: „Ja die oder der hat blabla und deshalb habe ich keine Möglichkeit gehabt XYZ zu tun!“

Sondern aus der Opferhaltung rauszukommen, die Ärmel hochzukrempeln und hinein in die Gülle: Aufräumen! Das ist bei allen Themen so. Niemals kann dein Partner für dein Handeln verantwortlich sein, deshalb: Fühlst du dich scheiße, ziehe Konsequenzen, jammere nicht!

Lösung 2: Gleichgeschlechtliche Bezugspersonen

 Männer und Frauen sollten sich für ihre Probleme primär andere Männer und Frauen suchen. Denn nur die können dementsprechend auf derselben energetischen Frequenz antworten und Bestätigung geben. Die Bestätigung eines Mannes ist für einen Mann eine ganz andere Sache, sie erreicht ihn mehr, als wenn das von einer Frau kommt. Eine Frau versteht eine andere Frau viel besser als ein Mann das tut. Die bedingungslose Wertschätzung und Akzeptanz einer Frau oder eines Mannes ist nicht hoch genug zu betonen! Das was dir andere Frauen und Männer deines Geschlechts geben können ist bedingungslos, weil es nicht an sexuelle Intentionen gebunden ist! Du badest in deiner eigenen essenziellen Energie und bist bestärkt und findest zu dir zurück, in deine eigene weibliche oder männliche Kraft! Nur wenn du hier sinnlich auf allen Ebenen deines Seins in deiner geschlechtlichen Identität Zuwendung und Anerkennung und Zuspruch erfährst, wirst du WISSEN wer du bist und davon leitet sich ab was du als nächstes tun kannst und willst! Das musst du erfahren. Drüber lesen reicht nicht!

Ihr seht, man muss sich auf den Weg machen.

In die eigene Freiheit und Selbstliebe, hinein in ein erwachsenes und reifes Leben. Und dann lässt man auch den Mann mal mit sich selbst rum-grübeln und kann sich in sich selbst hinein entspannen und als Mann kannst du dich einmal von der oder den Frauen abwenden und den besten Freund fragen und Bestätigung auf deiner energetischen Ebene holen. Denke immer daran, lieber Mann: Greift die Frau zu tief bei dir hinein, hast du sie eingeladen, zumindest aber, gewähren lassen!

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