Wohin es gehört

Ich habe es nicht leicht, also so generell im Leben und Befinden. – Wer mich kennt, weiß, es ist Ironie. – Keineswegs ist es so, dass wenn man etwas mit mehreren Frauen hat, dies die Lage an der Frauenfront entspannt. Die Probleme verteilen sich nicht, im Gegenteil, sie häufen sich.

Bei A. habe ich mich zu spät gemeldet, bei B. nach ihrem Empfinden zu früh. Bei C. habe ich einen falschen Satz gesagt und D. schmollt, wobei ich das „warum geschmollt wird“ vergessen habe und somit die nächste Katastrophe droht.

Ich falle immer wieder darauf herein, dabei weiß ich eigentlich, was da passiert.

Aber – zur Ehrenrettung – einige Frauen sind systematisch unkompliziert. Da ist das nicht, denn die sind anders konstruiert. Die kommen dann allerdings aus anderen Gründen nicht klar.

Wenn man viel mit Frauen zu tun hat, also privat, passiert es immer wieder. Es sind immer die gleichen Fallen. Immer wieder tappt man in sie hinein, weil sie jedes Mal ein kleines wenig anders ausgestaltet sind. Die Weiber reden und argumentieren, oder schlimmer schweigen, und es hört sich wahrlich tragisch an jedes Mal und so breiten sie Nebelkerzen und Verwirrung aus, denn als Mann nimmt man das ernst. Das geht hin und her und der Mann – hier ich – schaut her und hin und versteht nicht mehr. Was eben noch klarer Gedanke war, wird zu einem Brei und das ist kein Nebeneffekt – sorry jetzt -, nein, das ist das Ziel. Genau das wollen die!

Bitte nicht missverstehen: Frauen sind nicht böse zu den Männern. Das ist nicht böse gemeint von ihnen, das ist ihre Struktur. Das Weibliche macht das so. Es ist ihre Methode den Männern den Wind aus den Segeln zu nehmen und leider gelingt es sehr. Auch bei mir.

Immer wieder gleitet der Mann so aus seiner Kraft und glaubt dann tatsächlich – hier ich – dass er sich bei A. zu spät gemeldet habe, bei B zu früh und D. schmolle zurecht.

Vielleicht ist ja sogar etwas dran an der Kritik oder dem Gerede von ihr. Bin ja auch oft zu spät, zu früh zu …, aber warum zum Teufel geht der Mann – hier ich – davon aus, dass er für Gefühle von Madame A. bis Z. Verantwortung trägt? Das ist Unsinn, diese Verantwortung hat er so nicht. Nur vergisst er das ständig und immer wieder und nimmt den Unsinn an. Hier ich.

Mein persönlicher Fortschritt ist nicht, dass ich nicht mehr in diese Falle tappe. Ne, leider nicht. Das kann ich nicht behaupten. Mein Fortschritt ist, dass ich im Moment der Verwirrung inne halte und es fällt mir auf. Da hat mich A., B. oder C. wieder eingespannt in ihr Netz und verwirrt. Warum genau … keine Ahnung, wichtig ist nur: Wieder war da dieser Fehler und ich habe das Gegenmittel nicht angewandt. Das gibt es nämlich auch, das Gegenmittel. Ganz einfach ist es und wird viel zu selten angewandt vom Mann bei der Frau:

Schaue was sie tut, und nicke zu dem, was sie spricht.

So bleibt es, wohin es gehört.

Mehr davon in Büchern und Romanen wie: „Lucca und der Stier“

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